Der Zielmarkt klingt in Präsentationen immer größer als er ist.
In der Realität ist die Kauf- oder Spendenbereitschaft beim Erstkontakt selten beeindruckend.
Grob gesagt: Ein Teil kauft nicht einmal, wenn es gratis wäre. Viele sind freundlich interessiert, aber nicht jetzt. Andere sind schlicht nicht gemeint. Ein kleiner Anteil ist grundsätzlich offen – und nur ein winziger Teil ist genau in diesem Moment wirklich bereit zu entscheiden.
Das ist keine schlechte Nachricht, sondern eine Planungsgrundlage: Kommunikation braucht Wiederholung, Timing und Geduld.
Wer nur auf die „3 Prozent“ schielt, hält den Rest für Ablehnung. Dabei ist es meist nur: heute nicht.




