Ich glaube daran, dass gute Kommunikation leise sein darf. Dass sie nicht glänzen muss, sondern tragen. Dass die beste Werbung für eine Organisation ihre eigene Arbeit ist – und die Menschen, die dort arbeiten. Mein Job ist es, das sichtbar zu machen. Nicht mehr, nicht weniger.
über mich

Justus Kindermann (52 J.). Kommunikationsberater für soziale Einrichtungen, Vereine und Stiftungen. Seit über 30 Jahren.
Keine Agentur. Ein Berater. Direkt, ohne Umwege, ohne Aufblähen.
Die Arbeit hier ist fundiert und messbar. Keine Seifenblasen. Kein Bewerbungsvideo, das am Ende 60 Mal angeschaut wird. Kein Instagram-Kanal, der zu viel Zeit bindet und dann doch nicht richtig betrieben wird.
Auf meinem Tisch liegt eine Postkarte:
„Was tust du eigentlich gerade?“ Die Frage hilft.
Fundament vor Feuerwerk. Keine Show, keine Taktik um der Taktik willen. Sondern: Richtung und Werkzeuge, damit ihr euer Projekt selbst bestmöglich umsetzen könnt. Das ist oft unspektakulär. Aber es funktioniert.
Zwei Beispiele:
Ihr braucht Personal? Dann sorgt dafür, dass Mitarbeiter und Kunden neue Mitarbeiter werben. Nicht ein Imagefilm.
Ihr braucht Spenden? Dann kümmert euch um die Spender, die ihr schon habt. Kennt sie. Pflegt sie. Statt ständig neue zu suchen.
Dabei sind Datenschutz und Richtigkeit keine Nebensache.
Seit einigen Jahren ist der Wohnsitz Italien. Die Postadresse ist Karlsruhe, das Konto deutsch, die Erreichbarkeit besser als bei den meisten Agenturen.
1) Keine Einheit (Marke/Optik/Ton), dafür viel Aktionismus. Es entstehen fünf Flyer, drei Varianten eines Logos, wechselnde Farben – und niemand weiß, was „offiziell“ ist. Abhilfe: ein minimales, verbindliches Grundsystem und der Mut, Dinge auch mal nicht zu tun.
2) Digitale Präsenz, die sich selbst widerspricht. Website, Social Media, Google-Eintrag – überall andere Informationen, andere Aktualität, andere Aussagen. Dazu Stockfotos, die man schon dreimal „irgendwo“ gesehen hat. Abhilfe: erst die Basis konsistent machen (Website aktuell, Google korrekt, Bildrechte geklärt, Datenschutz sauber), dann Reichweite.
3) Keine Spendenstrategie, kein Plan, keine Daten. Viele Organisationen wissen nicht, wer spendet, wann gespendet wird, was funktioniert und warum. Online-Spenden sind oft nicht integriert – oder sie sind da, aber nicht „gelebt“. Abhilfe: ein einfacher Spendenplan, klare Ziele, ein verlässlicher Prozess und ein Minimum an Auswertung (z. B. über das Excel-Spendendashboard statt Bauchgefühl)
320 € pro Jahr. Zwei Videokonferenz-Termine, einer pro Halbjahr.
In jedem Termin schauen wir gemeinsam: Wo steht ihr aktuell? Was wurde umgesetzt, was nicht – und warum? Was hat funktioniert, was muss angepasst werden? Was sind die nächsten sinnvollen Schritte bis zum nächsten Termin?
Die Rolle dabei: externer Erinnerer und Prüfer. Freundlich, aber nicht vergesslich.
Der große Vorteil ist nicht der Termin selbst. Der große Vorteil ist, dass es einen Folgetermin gibt. Einen echten Anlass, Dinge nicht wieder auf „nach dem nächsten Projekt“ zu verschieben.
Ihr kennt das. Alle kennen das.
Einige Beispiele
Über 200 Organisationen in 30 Jahren – von kleinen Ortsvereinen bis zu landesweiten Verbänden: Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Die Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg – Logo, Website, Corporate Identity, Printmaterialien, der komplette Auftritt. Die Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg – ebenfalls alles. Der Caritasverband Baden-Baden – von Grund auf neu entwickelt. Dazu mehrere Sozialstationen in der Region Karlsruhe.








Das Muster: Organisationen, die mit wenig Budget viel bewegen wollen. Die keine Lust haben, sich erklären zu lassen, was sie angeblich brauchen könnten.