welche felder sollten im spendenformular pflicht sein?

Pflicht sollten nur Felder sein, ohne die Zahlung/Bestätigung nicht funktioniert oder ihr eure eigenen Pflichten (z. B. Quittung) nicht erfüllen könnt – alles andere ist Reibung.

  • Must-have (fast immer): Spendenbetrag, Zahlungsart, E‑Mail (für Bestätigung), ggf. Name (je nach Zahlungsanbieter/Quittung).
  • Adresse nur dann Pflicht, wenn ihr eine Zuwendungsbestätigung erstellen sollt (und der/die Spender:in das will).
  • Telefonnummer ist in der Regel Nice-to-have (und oft Conversion-Killer).
  • Geburtsdatum, Beruf, „Wie haben Sie von uns erfahren“: nett für Statistiken, aber selten nötig.
  • Wenn ihr Dauerspenden anbietet: klare Auswahl + einfache Kündigungsinfo (vertrauensbildend).
  • Faustregel: Alles, was ihr nicht innerhalb von 10 Sekunden erklären könnt, raus oder optional.

in 5 minuten: check das hier

  1. Markiere in eurem Formular jedes Pflichtfeld und schreibe daneben: „Wofür brauchen wir das konkret?“
  2. Alles ohne harte Begründung wird optional oder fliegt raus.
  3. Test: Lass jemanden spenden, der euch nicht kennt. Wenn der/diejenige bei einem Pflichtfeld stockt: Feld ist wahrscheinlich zu viel.

beispiel (Textbausteine)

Hinweis bei optionalen Feldern (unter dem Feld):

Mini-Datenschutzhinweis in normaler Sprache (kurz):

typische fehler

  • Zu viele Pflichtfelder „für später“ (führt zu Abbrüchen heute).
  • Adresse als Pflicht, obwohl ihr gar keine Quittung ausstellt oder sie erst später gebraucht wird.
  • Unklare Feldnamen („Verwendungszweck“, „Projektcode“) ohne Erklärung.
  • Kein Hinweis, warum ein Feld gebraucht wird (wirkt wie Datensammeln).

wenn sich ein check lohnt

Wenn ihr Abbrüche vermutet, intern Diskussionen über „DSGVO vs. Marketing“ habt oder Twingle/Spendenstrecke gerade neu aufsetzt: Ein 60‑Min‑Check lohnt sich, weil ihr danach Pflichtfelder, Reihenfolge und Texte als Prioritätenliste habt – und nicht als Bauchgefühl.

passt dazu

— Stand: 01/2026. Hinweis: Praxiswissen, keine Rechtsberatung. Bei Quittungs-/Steuerfragen im Zweifel Steuerberatung oder offizielle Hinweise nutzen.